Landtag: Nassauische Heimstätte - Wohnungstausch

Wir sind Mieterinnen und Mieter und mischen uns nun für unsere Rechte ein.

Die seit Jahren für die Mieterinnen und Mieter kämpfende Brunhilde Fahr (Foto im hessischen Landtag) reichte zwei Fragen durch gewählte Abgeordnete an die zuständige Ministerin. Die Frage wurde unter Nr. 945 gestellt und am 30.01.2018 beantwortet.

Frage 945 Abg. Schaus (Linke): Ich frage die Landesregierung: Wie steht sie zu der Praxis der Nassauischen Heimstätte/Wohnstatt, bei langjährigen Mieterinnen und Mieter in Maintal und Frankfurt Bergen-Enkheim in plausiblen gesundheitlichen oder finanziellen Fällen den vorgetragenen Wunsch nach einem Wohnungstausch nicht zu unterstützen, obwohl dieses bei anderen Wohnungsbaugesellschaften möglich ist?

Da die Mieterpartei noch keine Landesabgeordneten hat, hat Frau Brunhilde Fahr die Fragen durch den gewählten Abgeordneten der Linken stellen lassen, da die Fragen der Bürger nur durch bereits gewählte Abgeordnete an die Regierung gestellt werden darf. Die Mieterpartei plant daher an der nächsten Hessenwahl anzutreten.

Der Fall ist brisant einige langjährige Mieterinnen und Mieter, die das Rentenalter erreicht haben wollten aus überwiegend gesundheitlichen Gründen in eine freistehende oder im Tausch mit den Nachbarn, die diesen zustimmten, in Erdgeschoss nahen Wohnung umziehen. Darunter war auch ein Fall einer finanziellen Situation wo die Rentner in einer kleineren freigewordenen Wohnung im Erdgeschoss umziehen wollten. Dieses wurde von der Nassauischen Heimstätte mit einem Standardbrief abgelehnt, frei nach dem Motto seinen Sie glücklich bereits eine Wohnung zu haben.

Die hessische Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Frau Priska Hinz antworte hierzu das dieses möglich sein sollte und nur unter ganz bestimmten Umständen verwehrt bleiben sollte. Die Ministerin bat um die Daten der hierzu betroffenen Rentnerinnen und Rentner um den Fall genauer zu prüfen und hierzu uns eine Rückantwort zu liefern.

Wir drücken den Rentnerinnen und Rentnern weiter die Daumen das dieses ihnen nun durch mithilfe der Landesregierung ihnen das gestattet wird. Wir denken auch das ein solches recht gesetzlich verankert werden sollte, wenn beide Mietparteien zustimmen oder eine freistehende Wohnung zur verfügung steht.


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